Bücher – Empfehlungen


Kent Haruf – Abendrot

AHolt, eine Kleinstadt im Herzen Colorados. Jeder der Einwohner hier hat sein Päckchen zu tragen. Und jeder von ihnen ist bemüht, dem Leben einen Sinn abzutrotzen. Zwei alte Viehzüchter müssen den Wegzug ihrer Ziehtochter verkraften. Ein Ehepaar kämpft ums schiere Überleben - und um die Kinder, die man ihnen wegnehmen will. Und zwei Teenager sehnen sich nach Abenteuern fernab von Holt. Aber dann gerät das Leben aller komplett aus den Fugen - und sie begegnen einander neu.

 

480 Seiten

Fr. 32.00



Ulrich Woelk – Der sommer meiner Mutter

Sommer 1969. Während auf den Straßen gegen den Vietnamkrieg protestiert wird, fiebert der elfjährige Tobias am Stadtrand von Köln der ersten Mondlandung entgegen. Zugleich trübt sich die harmonische Ehe seiner Eltern ein. Seine Mutter fühlt sich eingeengt, und als im Nachbarhaus ein linkes, engagiertes Ehepaar einzieht, beschleunigen sich die Dinge.

 

180 Seiten

Fr. 29.90



Michael Theurillat – Lenz

Als Kommissar Eschenbach aus seiner Auszeit zurückkehrt, ist die Welt eine andere. Tochter Kathrin ist bei ihm ausgezogen, seine Vertretung - die kühle, distanzierte Ivy Köhler - bleibt im Dezernat und sagt ihm den Kampf an. Der größte Schock ist jedoch, dass sein alter Freund und Kollege Ewald Lenz verschwunden ist - und unter Terrorverdacht steht. Lenz soll mit seinem enormen Insiderwissen und seinen technischen Fähigkeiten die Seite gewechselt haben. Ivy Köhler hat ihn geradezu zum Abschuss freigegeben...

Ein etwas anderer Theurillat... sehr aktuell, sehr spannend! 

 

272 Seiten

Fr. 34.90



Hanya Yanagihara – Das Volk der Bäume

Der junge Arzt Norton Perina kehrt mit einer unfassbaren Entdeckung von der Insel Ivu'ivu zurück: hat er wirklich ein Mittel gegen die Sterblichkeit gefunden? Eine uralte Schildkrötenart soll die Formel des ewigen Lebens bergen. So kometenhaft er damit zur Spitze der Wissenschaft aufsteigt, so rasant vollzieht sich die Kolonisierung und Zerstörung der Insel. Doch Perina macht dort eine weitere Entdeckung: seine fatale Liebe zu Kindern. Wie betrachten wir eine Lebensleistung, wenn sich das Genie als Monster entpuppt? Ein brillant geschriebener, gefährlicher Dschungel von einem Roman.

480 Seiten

Fr. 36.90



Francesca Melandri – Alle, ausser mir

Kennen Sie Ihren Vater? Wissen Sie, wer er wirklich ist? Die vierzigjährige Lehrerin Ilaria hätte diese Fragen wohl mit "ja" beantwortet, bis eines Tages ein junger Afrikaner auf dem Treppenabsatz vor ihrer Wohnung in Rom sitzt und behauptet, mit ihr verwandt zu sein. In seinem Ausweis steht: Attilio Profeti, das ist der Name ihres Vaters.

Der aber ist zu alt, um noch Auskunft zu geben . Von hier aus entfaltet Francesca Melandri eine schier unglaubliche Familiengeschichte über drei Generationen und ein schonungsloses Porträt der italienischen Gesellschaft. Sie holt die bisher verdrängte italienische Kolonialgeschichte des 20. Jahrhunderts in die Literatur: die Verbindungen Italiens nach Äthiopien und Eritrea bis hin zu den gegenwärtigen politischen Konflikten - und stellt die Schlüsselfragen unserer Zeit: Was bedeutet es, zufällig im "richtigen" Land geboren zu sein, und wie entstehen Nähe und das Gefühl von Zugehörigkeit? Grandios!

608 Seiten

Fr. 37.50



Dörte Hansen – Mittagsstunde

Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.

320 Seiten

Fr. 32.90



Marc Späni – Trümmlig

Am Stadtrand von Zürich wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie hatte über eine Internetplattform einen Fotografen kennengelernt, der ihr eine Modelkarriere in Aussicht stellte. Eine dubiose Hackerorganisation kündigt an, den Täter vor der Polizei zu finden und selber zu richten. Doch dann taucht eine Schülerin auf, die sich ebenfalls mit einem Modefotografen verabredet hat. Entgegen den Bedenken seiner Vorgesetzten will der Ermittler Pascal Felber die junge Frau, im Rummel des Zürcher Knabenschießens, als Köder einsetzen.

Spannender, gut geschriebener Züri-Krimi. Wir freuen uns auf die Fortsetzung!

250 Seiten

Fr. 22.90



Gianna Molinari – Hier ist noch alles möglich

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik eingestellt. Abend für Abend macht sie ihren Rundgang, kontrolliert die Zäune. Ein Wolf soll in das Gelände eingedrungen sein. Mit jeder Nachtschicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst und zur Frage nach den Grenzen, die wir ziehen, um das zu schützen, woran wir glauben.

Eine Geschichte über die man lange nachdenken kann...

Nominiert für den Schweizer Buchpreis.

192 Seiten

Fr. 26.90



Kirstin Hannah – Liebe & Verderben

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen - bis sie eines Tages auszubrechen versuchen ...

591 Seiten

Fr. 31.90



Wolf Haas – Junger Mann

Der Ich-Erzähler ist dicklich, für seine zwölfeinhalb Jahre ziemlich groß, und - als er bei einem Ferienjob an der Tankstelle auf Elsa trifft - zum ersten Mal richtig verliebt. So verliebt, dass er beschließt, abzunehmen. Von einem Tag auf den anderen. Zack. Seine Mutter versucht ihm das zwar auszureden, gibt aber dann doch klein bei. Und während dem Leser das Ganze als ein sinnloses Unterfangen erscheint, da Elsa erstens schon 20 und zweitens verheiratet ist mit Tscho, dem Held des Dorfes, glaubt der junge Mann, dass alles schon werden würde, wenn ihn die Kunden an der Tankstelle nicht mehr mit einem jungen Fräulein verwechselten.

 

240 Seiten

Fr. 31.90



Petra Ivanov – Alte Feinde

Die Suche nach dem verschollenen Cavalli führt Regina Flint tief in die Vergangenheit. Der Mord mit einer Waffe aus dem amerikanischen Bürgerkrieg führt die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt, bereits seit Monaten, Bruno Cavalli in einem Reservat in den Smoky Mountains - es fehlen jedoch jegliche Lebenszeichen von ihm. Auf der Suche nach Cavalli stösst Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die tief in die Vergangenheit führen.

 

384 Seiten

Fr. 36.00



Susann Bosshard-Kälin – Im Fahr

Siebzehn Benediktinerinnen des Kloster Fahr erzählen aus ihrem Leben und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Die Frauen berichten über ihre Herkunft, ihre Entscheidung fürs Kloster, ihren Alltag im Rhythmus von Arbeit und Gebet und das Leben in einer Gemeinschaft, die man sich nicht ausgesucht hat. Entbehrungen, Enttäuschungen, aber auch Freuden kommen dabei zur Sprache. Die berührenden Porträts geben den Blick frei hinter die Klostermauern, in eine fremde, faszinierende Welt. Sie dokumentieren eine Lebensweise, wie sie in dieser Form vielleicht schon bald nicht mehr existieren wird.

288 Seiten

Fr. 39.00



Milena Moser – Land der Söhne

Über drei Generationen spannt sich Milena Mosers Familienepos und handelt von Kindheitsprägung, Freiheit, Geschlecht und Identität: ein Junge, der in den 40ern ein Internat in der Wüste besucht, sein Sohn, der in den 70ern in einer Hippiekommune aufwächst, und ein Mädchen von heute.

Milena Mosers neuer Roman ist fesselnd und frisch geschrieben. Seit langem das beste Buch von ihr!

176 Seiten

Fr. 29.90



Alex Capus – Königskinder

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI... Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen.

Capus - entweder man liebt ihn oder nicht! Uns gefallen seine Bücher!.

176 Seiten

Fr. 29.90



Sophie Van der Linden – Eine Nacht, ein Leben

Henri der sensible Künstler aus Paris, reist auf die Indel B. Er ist auf der Suche nach der Frau, die er liebt: Youna. Henri möchte herausfinden, warum sie sich damals, als er seine militärische Ausbildung abgeschlossen hatte und bereit war, ein gemeinsames Leben mit ihr aufzubauen, von ihm abgewandt hat. Doch Youna kann ihm keine zufriedenstellende Antwort geben, und so verbringt er schließlich einen Tag und eine Nacht auf der Insel; vierundzwanzig Stunden, in denen er durch eine malerische Landschaft wandert und allerlei erstaunliche Begegnungen macht - mit einem einsamen Musiker, einem großherzigen Fischer, einem verängstigten deutschen Matrosen ...

Wunderschön geschrieben, ein Buch wie ein impressionistisches Gemälde!

 

112 Seiten

Fr. 26.50



Silvia Götschi – Einsiedeln

Valérie Lehmann ermittelt in der katholischen Hochburg.Als man sterbliche Überreste einer Frau im Sihlsee findet, steht die Zeit in Einsiedeln still. Wer war die Frau, und wie ist sie gestorben? Eine Identifizierung ist nicht möglich, doch die Ermittler finden Hinweise, die ins Kloster Einsiedeln führen. Dann geschieht ein zweiter Mord. Für Oberleutnant Valérie Lehmann beginnt eine rastlose Suche nach dem Täter, denn auch ein Mitglied des Benediktinerordens schwebt in Gefahr.

360 Seiten

Fr. 19.50



Kent Haruf - Lied der Weite

Victoria, siebzehn und schwanger, wird von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt. Da überredet ihre Lehrerin Maggie die Brüder McPheron, zwei alte Viehzüchter, das Mädchen bei sich aufzunehmen. Ein erst widerwilliger Akt der Güte, der das Leben von sieben Menschen in der Kleinstadt Holt in Colorado umkrempelt und verwandelt. Ein Roman der mitten ins Herz trifft. Unbedingt lesen!

384 Seiten

Fr. 32.–