Bücher – Empfehlungen


Gianna Molinari – Hier ist noch alles möglich

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik eingestellt. Abend für Abend macht sie ihren Rundgang, kontrolliert die Zäune. Ein Wolf soll in das Gelände eingedrungen sein. Mit jeder Nachtschicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst und zur Frage nach den Grenzen, die wir ziehen, um das zu schützen, woran wir glauben.

Eine Geschichte über die man lange nachdenken kann...

Nominiert für den Schweizer Buchpreis.

192 Seiten

Fr. 26.90



Kirstin Hannah – Liebe & Verderben

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen - bis sie eines Tages auszubrechen versuchen ...

591 Seiten

Fr. 31.90



Wolf Haas – Junger Mann

Der Ich-Erzähler ist dicklich, für seine zwölfeinhalb Jahre ziemlich groß, und - als er bei einem Ferienjob an der Tankstelle auf Elsa trifft - zum ersten Mal richtig verliebt. So verliebt, dass er beschließt, abzunehmen. Von einem Tag auf den anderen. Zack. Seine Mutter versucht ihm das zwar auszureden, gibt aber dann doch klein bei. Und während dem Leser das Ganze als ein sinnloses Unterfangen erscheint, da Elsa erstens schon 20 und zweitens verheiratet ist mit Tscho, dem Held des Dorfes, glaubt der junge Mann, dass alles schon werden würde, wenn ihn die Kunden an der Tankstelle nicht mehr mit einem jungen Fräulein verwechselten.

 

240 Seiten

Fr. 31.90



Nicole Billeter – Wenn dein starker Arm es will

Sommer 1918: Lina Reichmuth arbeitet als Dienstmädchen in einer Villa in Richterswil. Bei einem zufälligen Treffen mit jungen Arbeitern wird ihr klar, wie sehr sie ausgenutzt wird und dass diese Ungerechtigkeit beendet werden kann, wenn die Betroffenen zusammenstehen. Patron Eduard Stucki führt seine Fabrik mit strenger Hand, aber zunehmend gerät sein Alltag aus dem Lot. Er kann nicht verstehen, warum die Arbeiter nun plötzlich mehr Rechte fordern. In dieser konfliktreichen Zeit prallen die Welten der beiden Hauptfiguren heftig aufeinander. Und sie fallen für immer auseinander, als der Landesgeneralstreik ausbricht.

 

192 Seiten

Fr. 29.90



Petra Ivanov – Alte Feinde

Die Suche nach dem verschollenen Cavalli führt Regina Flint tief in die Vergangenheit. Der Mord mit einer Waffe aus dem amerikanischen Bürgerkrieg führt die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt, bereits seit Monaten, Bruno Cavalli in einem Reservat in den Smoky Mountains - es fehlen jedoch jegliche Lebenszeichen von ihm. Auf der Suche nach Cavalli stösst Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die tief in die Vergangenheit führen.

 

384 Seiten

Fr. 36.00



Susann Bosshard-Kälin – Im Fahr

Siebzehn Benediktinerinnen des Kloster Fahr erzählen aus ihrem Leben und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Die Frauen berichten über ihre Herkunft, ihre Entscheidung fürs Kloster, ihren Alltag im Rhythmus von Arbeit und Gebet und das Leben in einer Gemeinschaft, die man sich nicht ausgesucht hat. Entbehrungen, Enttäuschungen, aber auch Freuden kommen dabei zur Sprache. Die berührenden Porträts geben den Blick frei hinter die Klostermauern, in eine fremde, faszinierende Welt. Sie dokumentieren eine Lebensweise, wie sie in dieser Form vielleicht schon bald nicht mehr existieren wird.

288 Seiten

Fr. 39.00



Milena Moser – Land der Söhne

Über drei Generationen spannt sich Milena Mosers Familienepos und handelt von Kindheitsprägung, Freiheit, Geschlecht und Identität: ein Junge, der in den 40ern ein Internat in der Wüste besucht, sein Sohn, der in den 70ern in einer Hippiekommune aufwächst, und ein Mädchen von heute.

Milena Mosers neuer Roman ist fesselnd und frisch geschrieben. Seit langem das beste Buch von ihr!

176 Seiten

Fr. 29.90



Alex Capus – Königskinder

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI... Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen.

Capus - entweder man liebt ihn oder nicht! Uns gefallen seine Bücher!.

176 Seiten

Fr. 29.90



Sophie Van der Linden – Eine Nacht, ein Leben

Henri der sensible Künstler aus Paris, reist auf die Indel B. Er ist auf der Suche nach der Frau, die er liebt: Youna. Henri möchte herausfinden, warum sie sich damals, als er seine militärische Ausbildung abgeschlossen hatte und bereit war, ein gemeinsames Leben mit ihr aufzubauen, von ihm abgewandt hat. Doch Youna kann ihm keine zufriedenstellende Antwort geben, und so verbringt er schließlich einen Tag und eine Nacht auf der Insel; vierundzwanzig Stunden, in denen er durch eine malerische Landschaft wandert und allerlei erstaunliche Begegnungen macht - mit einem einsamen Musiker, einem großherzigen Fischer, einem verängstigten deutschen Matrosen ...

Wunderschön geschrieben, ein Buch wie ein impressionistisches Gemälde!

 

112 Seiten

Fr. 26.50



Hiltrud Baier – Helle Tage, helle Nächte

Zwei ungleiche Frauen, eine alles für immer verändernde Entscheidung und die große Weite der Natur.

Anna Albinger, die in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb lebt, wird schwer krank. Plötzlich wird sie von dem Gefühl eingeholt, dass es für manche Dinge irgendwann zu spät sein könnte. Denn es gibt diese große Lüge in ihrem Leben. Schweren Herzens schreibt sie einen langen Brief, den ihre Nichte Frederike für sie nach Lappland bringen soll.

352 Seiten

Fr. 29.90



Silvia Götschi – Einsiedeln

Valérie Lehmann ermittelt in der katholischen Hochburg.Als man sterbliche Überreste einer Frau im Sihlsee findet, steht die Zeit in Einsiedeln still. Wer war die Frau, und wie ist sie gestorben? Eine Identifizierung ist nicht möglich, doch die Ermittler finden Hinweise, die ins Kloster Einsiedeln führen. Dann geschieht ein zweiter Mord. Für Oberleutnant Valérie Lehmann beginnt eine rastlose Suche nach dem Täter, denn auch ein Mitglied des Benediktinerordens schwebt in Gefahr.

360 Seiten

Fr. 19.50



Jean-Luc Bannalec – Bretonische Geheimnisse

Der Wald von Brocéliande mit seinen malerischen Seen und Schlössern ist das letzte verbliebene Feenreich - glaubt man den Bretonen. Unzählige Legenden aus mehreren Jahrtausenden sind hier verortet. Auch die von König Artus und seiner Tafelrunde. Welche Gegend wäre geeigneter für den längst überfälligen Betriebsausflug von Kommissar Dupin und seinem Team in diesen bretonischen Spätsommertagen? Doch ein ermordeter Artus-Forscher macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung. Gegen seinen Willen wird Dupin kurzerhand zum Sonderermittler ernannt in einem brutalen Fall, der schon bald weitere Opfer fordert...

393 Seiten

Fr. 22.90



Martin Walker – Revanche

Von der Burg Commarque im Périgord, brachen im Mittelalter die Tempelritter zu Kreuz­zügen nach Jerusalem auf. Tausend Jahre später nimmt das einstige Morgenland eine späte Revanche in der Person einer jungen Archäologin, die wild entschlossen scheint, bei den damaligen Eroberern einen sagenumwobenen geraubten Schatz sowie ein politisch höchst explosives altes Dokument zutage zu fördern...

Der zehnte Fall für Bruno Chef de Police. Einmal mehr grossartig!

432 Seiten

Fr. 32.00



Robert Seethaler – Das Feld

Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.

256 Seiten

Fr. 31.90



Lukas Hartmann – Ein Bild für Lydia

Sie ist klug, kunstbegeistert und nach dem Tod ihres Vaters, »Eisenbahnkönig« Alfred Escher, die reichste Frau der Schweiz. Sie ist verheiratet mit dem Sohn eines mächtigen Politikers. Sie ist bereit, all das aufs Spiel zu setzen. Aus Liebe zu einem Künstler. Wer ist Lydia? Niemand kennt sie besser als Luise, das Dienstmädchen, das in allen Wendungen ihres Schicksals an ihrer Seite ist. Und doch bleibt Lydia auch ihr ein Rätsel.

Packender Roman über Lydia Welti-Escher, deren Leben und Lieben zum grössten Skandal in der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts führte.

 

368 Seiten

Fr. 32.00



Mariana Leky – Was man von hier aus sehen kann

 

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.

'Was man von hier aus sehen kann' ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan ...

 

320 Seiten

Fr. 27.90



Laetitia Colombani – Der Zopf

Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.

Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Unbedingt lesen!

288 Seiten

Fr. 28.90



J. Courtney Sullivan – All die Jahre

Nora Flynn ist 21, als sie mit ihrer jüngeren Schwester aus Irland nach Amerika auswandert, um ihrem Verlobten zu folgen und Theresa eine Ausbildung zu ermöglichen. Doch Theresa wird schwanger, und Nora trifft eine folgenschwere Entscheidung. Fünfzig Jahre später hat Nora vier erwachsene Kinder: John, Bridget, Brian und Patrick, ihren Ältesten, der Nora beständig Sorgen bereitet und trotzdem ihr Liebling ist. Theresa lebt als Nonne in einem Kloster, als Patricks Tod die Schwestern nach Jahrzehnten des Schweigens wieder zusammenführt - und sie zwingt, sich mit dem auseinanderzusetzen, was ihr Leben für immer verändert hat. 

Ein kluger und schöner Roman über eine irische Familie in Amerika.

464 Seiten

Fr. 31.90



Mathias Morgenthaler – Out of the Box

Beruf aus Berufung- Die Essenz aus 1000 Interviews mit Menschen, die etwas Unverwechselbares tun- Eintauchen in inspirierende Berufungsgeschichten- Die eigene Berufung finden und gestalten

Der Grundstein für eine 'Anpassungskarriere' wird früh gelegt. In der Schule lernen wir, keine Fehler zu machen und durch korrekte Antworten gute Noten zu erhalten. Dieses Muster setzt sich in Ausbildung und ersten Jobs fort: Wir bringen unsere Leistung und kommen voran, indem wir Erwartungen erfüllen. Eines Tages sind wir Experten in unserem Fachgebiet, fragen uns aber gleichzeitig, was das alles mit uns zu tun hat. Muss das so sein? Das Buch macht Lust auf die Auseinandersetzung mit der eigenen Berufung. Es zeigt anschaulich die Vielfalt möglicher Arbeitsformen und erinnert daran, dass der Beruf nicht einfach ein Job ist, sondern die Entscheidung für eine Lebensform.

Eindrückliches Buch, dass zum Nachdenken über die eigene Situation anregt. Egal ob man am Anfang oder mitten im Berufsleben steht.

 

382 Seiten

Fr. 34.00



Kent Haruf - Lied der Weite

Victoria, siebzehn und schwanger, wird von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt. Da überredet ihre Lehrerin Maggie die Brüder McPheron, zwei alte Viehzüchter, das Mädchen bei sich aufzunehmen. Ein erst widerwilliger Akt der Güte, der das Leben von sieben Menschen in der Kleinstadt Holt in Colorado umkrempelt und verwandelt. Ein Roman der mitten ins Herz trifft. Unbedingt lesen!

384 Seiten

Fr. 32.–



Paolo Cognetti – Acht Berge

Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat. Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Masshalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?

256 Seiten

Fr. 28.–