Bücher – Empfehlungen


Michael Theurillat – Lenz

Als Kommissar Eschenbach aus seiner Auszeit zurückkehrt, ist die Welt eine andere. Tochter Kathrin ist bei ihm ausgezogen, seine Vertretung - die kühle, distanzierte Ivy Köhler - bleibt im Dezernat und sagt ihm den Kampf an. Der größte Schock ist jedoch, dass sein alter Freund und Kollege Ewald Lenz verschwunden ist - und unter Terrorverdacht steht. Lenz soll mit seinem enormen Insiderwissen und seinen technischen Fähigkeiten die Seite gewechselt haben. Ivy Köhler hat ihn geradezu zum Abschuss freigegeben...

Ein etwas anderer Theurillat... sehr aktuell, sehr spannend! 

 

272 Seiten

Fr. 34.90



Elizabeth Strout – Alles ist möglich

In ihrem neuen Roman erzählt Elizabeth Strout unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben. Die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle, von Hass und Neid, Einsamkeit und Wut bis zu innigster Menschenliebe entfaltet sich in diesen Familiengeschichten. Es sind Geschichten über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, über die unendliche Vielfältigkeit des Lebens.

256 Seiten

Fr. 28.90



Romy Fölck – Bluthaus

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin...

320 Seiten

Fr. 29.90



Francesca Melandri – Alle, ausser mir

Kennen Sie Ihren Vater? Wissen Sie, wer er wirklich ist? Die vierzigjährige Lehrerin Ilaria hätte diese Fragen wohl mit "ja" beantwortet, bis eines Tages ein junger Afrikaner auf dem Treppenabsatz vor ihrer Wohnung in Rom sitzt und behauptet, mit ihr verwandt zu sein. In seinem Ausweis steht: Attilio Profeti, das ist der Name ihres Vaters.

Der aber ist zu alt, um noch Auskunft zu geben . Von hier aus entfaltet Francesca Melandri eine schier unglaubliche Familiengeschichte über drei Generationen und ein schonungsloses Porträt der italienischen Gesellschaft. Sie holt die bisher verdrängte italienische Kolonialgeschichte des 20. Jahrhunderts in die Literatur: die Verbindungen Italiens nach Äthiopien und Eritrea bis hin zu den gegenwärtigen politischen Konflikten - und stellt die Schlüsselfragen unserer Zeit: Was bedeutet es, zufällig im "richtigen" Land geboren zu sein, und wie entstehen Nähe und das Gefühl von Zugehörigkeit? Grandios!

608 Seiten

Fr. 37.50



Dörte Hansen – Mittagsstunde

Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.

320 Seiten

Fr. 32.90



Marc Späni – Trümmlig

Am Stadtrand von Zürich wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie hatte über eine Internetplattform einen Fotografen kennengelernt, der ihr eine Modelkarriere in Aussicht stellte. Eine dubiose Hackerorganisation kündigt an, den Täter vor der Polizei zu finden und selber zu richten. Doch dann taucht eine Schülerin auf, die sich ebenfalls mit einem Modefotografen verabredet hat. Entgegen den Bedenken seiner Vorgesetzten will der Ermittler Pascal Felber die junge Frau, im Rummel des Zürcher Knabenschießens, als Köder einsetzen.

Spannender, gut geschriebener Züri-Krimi. Wir freuen uns auf die Fortsetzung!

250 Seiten

Fr. 22.90



Claudia Schreiber – Goldregenrausch

Marie Lenz, das jüngste Kind einer hart arbeitenden Bauernfamilie, wächst unter den widrigsten Umständen auf. Mütterliche Liebe umgibt sie nur kurz: Die Mutter verliert sich höchstens noch in Fantasien eines leidenschaftlichen Lebens, ihre Tochter vernachlässigt sie bald komplett. Die verstoßene Tante Greta soll sich um Marie kümmern. Nur sehr langsam nähern sich die beiden einander an, denn sie teilen ähnliche Schicksale und eine besondere Beziehung zu Pflanzen. Doch gemeinsam werden sie so stark, dass sie vor Vergeltungsschlägen nicht länger zurückschrecken, um das Glück schließlich doch noch zu finden.

256 Seiten

Fr. 29.00



Gianna Molinari – Hier ist noch alles möglich

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik eingestellt. Abend für Abend macht sie ihren Rundgang, kontrolliert die Zäune. Ein Wolf soll in das Gelände eingedrungen sein. Mit jeder Nachtschicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst und zur Frage nach den Grenzen, die wir ziehen, um das zu schützen, woran wir glauben.

Eine Geschichte über die man lange nachdenken kann...

Nominiert für den Schweizer Buchpreis.

192 Seiten

Fr. 26.90



Kirstin Hannah – Liebe & Verderben

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen - bis sie eines Tages auszubrechen versuchen ...

591 Seiten

Fr. 31.90



Wolf Haas – Junger Mann

Der Ich-Erzähler ist dicklich, für seine zwölfeinhalb Jahre ziemlich groß, und - als er bei einem Ferienjob an der Tankstelle auf Elsa trifft - zum ersten Mal richtig verliebt. So verliebt, dass er beschließt, abzunehmen. Von einem Tag auf den anderen. Zack. Seine Mutter versucht ihm das zwar auszureden, gibt aber dann doch klein bei. Und während dem Leser das Ganze als ein sinnloses Unterfangen erscheint, da Elsa erstens schon 20 und zweitens verheiratet ist mit Tscho, dem Held des Dorfes, glaubt der junge Mann, dass alles schon werden würde, wenn ihn die Kunden an der Tankstelle nicht mehr mit einem jungen Fräulein verwechselten.

 

240 Seiten

Fr. 31.90



Nicole Billeter – Wenn dein starker Arm es will

Sommer 1918: Lina Reichmuth arbeitet als Dienstmädchen in einer Villa in Richterswil. Bei einem zufälligen Treffen mit jungen Arbeitern wird ihr klar, wie sehr sie ausgenutzt wird und dass diese Ungerechtigkeit beendet werden kann, wenn die Betroffenen zusammenstehen. Patron Eduard Stucki führt seine Fabrik mit strenger Hand, aber zunehmend gerät sein Alltag aus dem Lot. Er kann nicht verstehen, warum die Arbeiter nun plötzlich mehr Rechte fordern. In dieser konfliktreichen Zeit prallen die Welten der beiden Hauptfiguren heftig aufeinander. Und sie fallen für immer auseinander, als der Landesgeneralstreik ausbricht.

 

192 Seiten

Fr. 29.90



Petra Ivanov – Alte Feinde

Die Suche nach dem verschollenen Cavalli führt Regina Flint tief in die Vergangenheit. Der Mord mit einer Waffe aus dem amerikanischen Bürgerkrieg führt die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt, bereits seit Monaten, Bruno Cavalli in einem Reservat in den Smoky Mountains - es fehlen jedoch jegliche Lebenszeichen von ihm. Auf der Suche nach Cavalli stösst Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die tief in die Vergangenheit führen.

 

384 Seiten

Fr. 36.00



Susann Bosshard-Kälin – Im Fahr

Siebzehn Benediktinerinnen des Kloster Fahr erzählen aus ihrem Leben und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Die Frauen berichten über ihre Herkunft, ihre Entscheidung fürs Kloster, ihren Alltag im Rhythmus von Arbeit und Gebet und das Leben in einer Gemeinschaft, die man sich nicht ausgesucht hat. Entbehrungen, Enttäuschungen, aber auch Freuden kommen dabei zur Sprache. Die berührenden Porträts geben den Blick frei hinter die Klostermauern, in eine fremde, faszinierende Welt. Sie dokumentieren eine Lebensweise, wie sie in dieser Form vielleicht schon bald nicht mehr existieren wird.

288 Seiten

Fr. 39.00



Milena Moser – Land der Söhne

Über drei Generationen spannt sich Milena Mosers Familienepos und handelt von Kindheitsprägung, Freiheit, Geschlecht und Identität: ein Junge, der in den 40ern ein Internat in der Wüste besucht, sein Sohn, der in den 70ern in einer Hippiekommune aufwächst, und ein Mädchen von heute.

Milena Mosers neuer Roman ist fesselnd und frisch geschrieben. Seit langem das beste Buch von ihr!

176 Seiten

Fr. 29.90



Alex Capus – Königskinder

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI... Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen.

Capus - entweder man liebt ihn oder nicht! Uns gefallen seine Bücher!.

176 Seiten

Fr. 29.90



Sophie Van der Linden – Eine Nacht, ein Leben

Henri der sensible Künstler aus Paris, reist auf die Indel B. Er ist auf der Suche nach der Frau, die er liebt: Youna. Henri möchte herausfinden, warum sie sich damals, als er seine militärische Ausbildung abgeschlossen hatte und bereit war, ein gemeinsames Leben mit ihr aufzubauen, von ihm abgewandt hat. Doch Youna kann ihm keine zufriedenstellende Antwort geben, und so verbringt er schließlich einen Tag und eine Nacht auf der Insel; vierundzwanzig Stunden, in denen er durch eine malerische Landschaft wandert und allerlei erstaunliche Begegnungen macht - mit einem einsamen Musiker, einem großherzigen Fischer, einem verängstigten deutschen Matrosen ...

Wunderschön geschrieben, ein Buch wie ein impressionistisches Gemälde!

 

112 Seiten

Fr. 26.50



Silvia Götschi – Einsiedeln

Valérie Lehmann ermittelt in der katholischen Hochburg.Als man sterbliche Überreste einer Frau im Sihlsee findet, steht die Zeit in Einsiedeln still. Wer war die Frau, und wie ist sie gestorben? Eine Identifizierung ist nicht möglich, doch die Ermittler finden Hinweise, die ins Kloster Einsiedeln führen. Dann geschieht ein zweiter Mord. Für Oberleutnant Valérie Lehmann beginnt eine rastlose Suche nach dem Täter, denn auch ein Mitglied des Benediktinerordens schwebt in Gefahr.

360 Seiten

Fr. 19.50



Laetitia Colombani – Der Zopf

Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.

Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Unbedingt lesen!

288 Seiten

Fr. 28.90



J. Courtney Sullivan – All die Jahre

Nora Flynn ist 21, als sie mit ihrer jüngeren Schwester aus Irland nach Amerika auswandert, um ihrem Verlobten zu folgen und Theresa eine Ausbildung zu ermöglichen. Doch Theresa wird schwanger, und Nora trifft eine folgenschwere Entscheidung. Fünfzig Jahre später hat Nora vier erwachsene Kinder: John, Bridget, Brian und Patrick, ihren Ältesten, der Nora beständig Sorgen bereitet und trotzdem ihr Liebling ist. Theresa lebt als Nonne in einem Kloster, als Patricks Tod die Schwestern nach Jahrzehnten des Schweigens wieder zusammenführt - und sie zwingt, sich mit dem auseinanderzusetzen, was ihr Leben für immer verändert hat. 

Ein kluger und schöner Roman über eine irische Familie in Amerika.

464 Seiten

Fr. 31.90



Kent Haruf - Lied der Weite

Victoria, siebzehn und schwanger, wird von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt. Da überredet ihre Lehrerin Maggie die Brüder McPheron, zwei alte Viehzüchter, das Mädchen bei sich aufzunehmen. Ein erst widerwilliger Akt der Güte, der das Leben von sieben Menschen in der Kleinstadt Holt in Colorado umkrempelt und verwandelt. Ein Roman der mitten ins Herz trifft. Unbedingt lesen!

384 Seiten

Fr. 32.–